Sichere Energieversorgung der Zukunft


Verfasst von: Jürgen Dieter

Sichere Energieversorgung der Zukunft

Wie sieht eine sichere, bezahlbare und saubere Energieversorgung der Zukunft aus? Diese Frage wird nicht nur unter Fachleuten und Politikern intensiv diskutiert. Denn dass Deutschland ebenso wie ganz Europa eine hohe Abhängigkeit von Energieimporten aufweist, ist nicht neu. Durchschnittlich mehr als die Hälfte unserer Energie importieren wir aus Nicht-EU-Staaten. Laut WDR-Zahlen ist die Abhängigkeit von Importen bei Erdöl (90 Prozent) und Erdgas (66 Prozent) besonders hoch – konventionelle, fossile Brennstoffe, die Millionen Bundesbürger zur Erzeugung von Wärme für das eigene Zuhause nutzen. Politische Krisen und deren Folgen machen diese Abhängigkeit, etwa in Form starker Preissprünge, immer wieder deutlich.

Energiesparen senkt Abhängigkeiten

Gut eine Milliarde Euro geben die EU-Staaten aktuell für Energieimporte aus – pro Tag! Die Eigenerzeugung von regenerativer Energie kann diese Abhängigkeit reduzieren. Ob die Veränderungen beim Erneuerbare Energien Gesetz dazu einen gangbaren Weg weisen, wird sich erst noch zeigen. Andere Lösungen der Gewinnung fossiler Brennstoffe wie etwa das Fracking-Verfahren sind ebenfalls stark umstritten. Somit bleibt am Ende eine Erkenntnis: Am besten ist die Energie, die gar nicht erst benötigt wird – denn ein geringerer Bedarf bedeutet weniger Abhängigkeit von den Weltmärkten. Von Aspekten des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit ganz zu schweigen. In diese Richtung zielt auch der Beschluss der G7-Staaten, den sie auf ihrem Gipfel im Juni trafen – den langfristigen, aber vollständigen Abschied von Kohle, Öl und Gas.

Einsparpotenziale konsequent nutzen

Wie groß die Einsparpotenziale sind, hat beispielsweise die Umweltschutzorganisation Greenpeace gemeinsam mit europäischen Wissenschaftlern errechnet. Demnach könnte die EU bis 2030 komplett auf den Import von Steinkohle verzichten, der Importbedarf von Erdöl könnte um 45 Prozent, der von Erdgas um 35 Prozent verringert werden. Um dies zu erreichen, sei ein konsequentes Einsparen von Energie notwendig. Das beginnt bei den Privathaushalten: Gerade im Gebäudebereich werden von der Heizung bis zur Warmwasserversorgung viele Potenziale weiter nicht konsequent genug genutzt. Ein gut geplantes und fachgerechtes Dämmen etwa reduziert den Heizenergiebedarf eines Eigenheims auf Dauer. Energetisches Sanieren hat somit viele Facetten – die konkrete Einsparung für die Bewohner, den Nutzen für die Umwelt und nicht zuletzt eine verringerte Abhängigkeit von den globalen Energiemärkten.
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(Text von "Dämmen-lohnt-sich")

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