Innendämmung

Verfasst von: Jürgen Dieter

So wird das Haus zum Energiesparschwein 

Lassen Sie Ihre Innendämmung vom Maler Ihres Vertrauens ausführen 


Dämmen ja oder Nein?


Die Heizkostenbelastung für Hausbesitzer in Deutschland hat sich in den vergangenen zehn Jahren im Durchschnitt fast verdoppelt. Langfristig werden die Preise weiter steigen. Hauseigentümer müssen jedoch nicht Jahr für Jahr tiefer ins Portemonnaie greifen: Wer einem unsanierten Eigenheim eine gute vom Maler angebrachte Innendämmung spendiert, kann seinen Energieverbrauch drastisch senken. 


Die Heizkostenabrechnung kommt – der Schock sitzt tief 

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat nachgerechnet, was die Sanierung bringt zum Beispiel einer vierköpfigen Familie in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus von 1970 mit 150 Quadratmetern Wohnfläche. Alte Heizung, minimale Dämmung, undichte Bauteile – solche Häuser gibt es viele in Deutschland. Ein Energieverbrauch von 4.500 Liter Öl pro Jahr ist keine Seltenheit. Das entspricht Heizkosten von derzeit gut 3.200 Euro.* Wenn dann die Abrechnung ins Haus flattert, sitzt der Schock tief. 


Neuester Stand der Technik?

Eine umfassende energieeffiziente Sanierung nach dem neuesten Stand der Technik kann diese Energiefresser in moderne Niedrigenergiehäuser verwandeln und den Energieverbrauch auf rund 900 Liter Öl bzw. 650 Euro pro Jahr senken. Die dazu notwendigen Maßnahmen – neue Heizung, neue Fenster und vor allem die Dämmung der Außenwände, des Kellers und des Dachraumes als energieeffizienteste, erste und wichtigste Maßnahme der energetischen Modernisierung würden zusammen mit rund 60.000 Euro zu Buche schlagen. 


Fassade dämmen statt nur streichen! 

Auf den ersten Blick viel Geld – doch wie sieht es in zehn, 15 oder 20 Jahren aus? Wenn man von einer moderaten Steigerung der Energiepreise von nur fünf Prozent pro Jahr ausgeht, wird deutlich: Wer nicht energetisch saniert, verheizt langfristig sein Geld. Wenn die Fassade ohnehin gestrichen werden muss, sollte diese Fassade zuvor gedämmt werden – das Gerüst beispielsweise muss sowieso aufgebaut werden. Der finanzielle Mehraufwand für die Dämmung ist bei „gekoppelten“ Maßnahmen überschaubar und amortisiert sich schon nach wenigen Jahren.Sollte dies an der Fassade nicht möglich sein, kommt die Innendämmung vom Maler wieder zum Tragen. 


Sanieren mit Dämmen als erste Maßnahme der energetischen Modernisierung rechnet sich auf jeden Fall 

Schon innerhalb von zehn Jahren würden sich nach den Berechnungen der denn die Heizkosten für ein unsaniertes Haus auf rund 41.000 Euro summieren. Der Sanierer zahlt im gleichen Zeitraum nur etwa 8.000 Euro und hätte damit bereits 33.000 Euro eingespart – gut die Hälfte der Sanierungskosten. Nach 15 Jahren würde das unsanierte Haus rund 70.000 Euro verheizen – das sanierte nur etwa 14.000. Weitere fünf Jahre später sind insgesamt mehr als 107.000 Euro Heizkosten durch den Kamin des unsanierten Hauses gerauscht. Das sanierte hat sich mit etwa 21.000 Euro begnügt. Die Investitionskosten sind dann längst eingespart, das Haus ist weiterhin kostengünstig und komfortabel bewohnbar.Die Innendämmung vom Maler rentiert sich. Auch aus wirtschaftlicher Sicht ist eine energiesparende Sanierung sehr sinnvoll. Ein Haus, das 4.500 Liter Öl im Jahr verbraucht, wird schon bald keinen guten Preis mehr am Markt erzielen, sind sich die Experten sicher. *Die Berechnungen der Heizkosten beruhen auf dem Heizölpreis von 0,72 Euro/ Liter Heizöl und beziehen sich auf ein unsaniertes Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern Wohnfläche, Baujahr 1970, und einen 4-Personen-Haushalt. Es wird ein Verbrauch von 4.500 Litern Heizöl pro Jahr angenommen.